Gemeinsame Vorstandstagung der Landesverbände Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg

Am 13. September trafen sich die Landesvorstände Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg zu ihrer jährlichen gemeinsamen Vorstandssitzung erstmals in Wismar/Mecklenburg-Vorpommern.

Aufgrund von Terminüberschneidungen konnte Bremen dieses Mal nicht teilnehmen. Neben der Vorbereitung und Abstimmung von Anträgen zur Hauptversammlung wurden die Protestaktionen insbesondere des Freien Verbandes als auch der Standesorganisationen ausgewertet. Da ein Erfolg der Kampagnen nicht unmittelbar messbar ist, lässt sich ein solcher am ehesten am Medienecho festmachen. In MV ist die Landesregierung jedenfalls auf die Zahnärzteschaft über entsprechende Medienauftritte aufmerksam geworden, vergleichbar vielleicht mit der Reaktion des BMG auf Plakate vor dem Ministerbüro.

Wichtig in diesem Zusammenhang erscheint das gemeinsame Auftreten mit anderen Heilberufen. Die Mitgliedergewinnung und dass Studenten beim Eintritt ins Berufsleben dem Verband erhalten bleiben, nahm weiteren Raum in den Diskussionen ein. Dazu stellte Sarah Tzschoppe, die ihr erstes Vorbereitungsjahr in MV abschließt, als Vertreterin dieser Kollegengruppe ihre Erfahrungen und Empfehlungen vor und inspirierte die Vorstände. Eine weitere lebhafte Diskussion entspann sich aus dem Erfahrungsbericht von Karsten Lüder mit dem Pilotprojekt der mobilen Zahnarztpraxis 32Bit in MV, was künftig ein weiterer zusätzlicher Baustein in den Bemühungen einer flächendeckenden zahnärztlichen Versorgung in Flächenländern werden könnte. Erfreulicherweise konnte der Landesvorstand aus Schleswig-Holstein ankündigen, dass das Ostseesymposium in Kiel im Jahr 2025 wieder aufgenommen und auch in 2026 fortgeführt wird.

Die Vorstände verabschiedeten eine Resolution „Reformen mit Augenmaß“ für die Hauptversammlung und die weitere Arbeit im politischen Raum. Beim gemeinsamen Abendessen wurde sich weiterhin rege ausgetauscht. Um nicht mit vollem Bauch ins Bett gehen zu müssen, hatte sich die Mecklenburger und Vorpommern noch etwas Besonderes einfallen lassen und einen Nachtwächter engagiert, der bei einer Nachtwanderung durch die Altstadtgassen den Teilnehmern allerhand Wissenswertes und Anekdotisches aus der Geschichte der Hansestadt Wismar zu berichten wusste.